Montag, Januar 12, 2026
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Immobilienmärkte weltweit: Globale Trends im Überblick

Wer hätte gedacht, dass die Immobilienmärkte weltweit so stark unter Druck geraten würden? Das Jahr 2023 war für viele Investoren eine Achterbahn der Gefühle. Aber ist das Ende der Fahnenstange erreicht? Welche Entwicklungen zeichnen sich für die Zukunft ab? Wo liegen die größten Chancen und Herausforderungen? Lassen Sie uns gemeinsam einen Blick auf die weltweiten Trends im Immobilienmarkt werfen.

Die weltweiten Immobilienmärkte haben 2023 mit einem Gesamtvolumen von 594 Milliarden US-Dollar geendet. Das war das niedrigste Niveau seit über einem Jahrzehnt. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die direkten Investitionen um 44 Prozent. Aber im vierten Quartal fiel der Rückgang nur noch um 23 Prozent aus.

Im Oktober bis Jahresende wurden weltweit 166 Milliarden US-Dollar investiert. Das zeigt, dass die Trends sich langsam ändern.

Wie sehen die Aussichten für die Immobilienpreise international und die globale Immobilientrends aus? Wird der Wohnimmobilienmarkt weltweit und der Gewerbeimmobilienmarkt global sich erholen? Wie entwickeln sich die ausländische Immobilieninvestitionen und die Rolle der internationale Immobilienmakler? Antworten auf diese spannenden Fragen finden Sie in den folgenden Abschnitten.

Wirtschaftliche Bedingungen und Investorenverhalten 2024

Die Wirtschaftslage ist gemischt, aber die Konjunkturprognosen für 2024 sind besser. Die Inflationsentwicklung stabilisiert sich, und das geldpolitische Umfeld wird lockerer. Das verbessert die Arbeitsmarkttrends.

Gemischte weltwirtschaftliche Lage mit Wachstumsprognosen

Das weltweite Wirtschaftswachstum ist widerstandsfähiger als gedacht. Die Prognosen wurden verbessert. Eine stärkere Erholung ist für die zweite Jahreshälfte und 2025 erwartet.

Positive Investorenstimmung dank Zinserwartungen

Die Stimmung der Anleger hat sich verbessert. Viele Märkte erwarten eine Lockerung der Geldpolitik und niedrigere Fremdkapitalkosten. Das hat die Transaktionsaktivität schon gestärkt.

Die Bedingungen am Fremdkapitalmarkt sind besser und stabil. Das stärkt die Investitionsbereitschaft der Anleger. Die Preise auf vielen Märkten sind jetzt attraktiv für Investoren.

Entwicklungen auf Vermietungsmärkten

In den letzten Monaten gab es einen Aufschwung bei den Bürovermietungsmärkten. Das Vermietungsvolumen stieg um 10% im Vergleich zum Vorjahr. Das zeigt, dass es mehr Nachfrage nach modernen Büroflächen gibt.

Im Logistiksektor waren die Mieter etwas zurückhaltender. Aber der Flächenumsatz in Europa und Asien-Pazifik nahm zu. Das war nach einem verhaltenen Start im Jahr.

Steigende Vermietungsaktivität bei Büro- und Logistikimmobilien

Die Bürovermietungsmärkte erholten sich. Viele Unternehmen mieten mehr Büroflächen an. Sie passen sich den neuen Arbeitsweisen an.

Die Logistikimmobilien starteten etwas langsamer, aber der Flächenumsatz nahm zu. Das galt vor allem in Europa und Asien-Pazifik.

Die Nachfrage nach Immobilien im Einzelhandel und Gastgewerbe blieb stabil. Das liegt am Wachstum der Reallohne und mehr Reisen.

Immobilientyp Vermietungsaktivität Leerstandsquote
Büroimmobilien Steigende Anmietungen um 10% im Vergleich zum Vorjahr Leicht rückläufige Leerstandsquoten
Logistikimmobilien Verhaltener Start, aber zunehmender Flächenumsatz in Europa und Asien-Pazifik Stabile Leerstandsquoten auf niedrigem Niveau
Einzelhandel/Gastgewerbe Stabile Vermietungsaktivität dank Erholung des Reallohnwachstums und Reiseverkehrs Heterogene Entwicklung der Leerstandsquoten

Die Bürovermietungsmärkte und Logistikimmobilien sind wichtig. Die Anmietungen im Bürobereich stiegen stark. Im Logistiksektor war es langsamer, aber der Flächenumsatz nahm zu.

Transaktionsvolumen 2023 auf niedrigstem Niveau seit über einem Jahrzehnt

Im Jahr 2023 betrug das weltweite Investmentvolumen in Immobilien 594 Milliarden US-Dollar. Das ist ein Rückgang von 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Es ist der niedrigste Stand seit über einem Jahrzehnt.

Die Preisanpassungen haben den Markt stark beeinflusst. Sie haben ihn in eine Phase der Marktträgheit gebracht. Käufer und Verkäufer konnten sich oft nicht einigen.

Deswegen wurden Transaktionen verzögert oder abgesagt. Diese Situation wird sich langsam ändern. Die Marktteilnehmer sind noch immer unsicher.

Jahr Investmentvolumen (in Mrd. US-$) Veränderung zum Vorjahr
2023 594 -44%
2022 1.060
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Die Grafik zeigt den starken Rückgang des Investmentvolumens im Jahr 2023. Die Marktträgheit und die Preisanpassungen haben den Markt beeinträchtigt.

Regionale Unterschiede bei Investitionsvolumen und Preisanpassungen

2023 zeigte der globale Immobilienmarkt ein buntes Bild. Einige Regionen sahen ein Rückgang im Investitionsvolumen, andere wuchsen stark. Europa, der Mittlere Osten und Afrika (EMEA) zeigten besonders starke Unterschiede.

EMEA leicht unter globalem Rückgang

Die EMEA-Region lag im Transaktionsvolumen leicht unter dem globalen Durchschnitt. Das Volumen fiel im Jahr um 43 Prozent auf 162 Milliarden US-Dollar. Im vierten Quartal sank es um 21 Prozent auf 46 Milliarden US-Dollar.

Heterogenität innerhalb Europas

Innerhalb der EMEA-Region gab es große Unterschiede bei den Preisanpassungen und dem Transaktionsvolumen. Die Niederlande und Frankreich sahen im vierten Quartal Rückgänge. Doch Spanien, die Schweiz und Großbritannien wuchsen stark. Deutschland hatte einen Rückgang von 16 Prozent.

Die verschiedenen Trends zeigen, wie komplex der Markt in Europa ist. Investoren müssen die regionalen Besonderheiten genau beachten.

Land Veränderung des Transaktionsvolumens (Q4 2023 vs. Q4 2022)
Niederlande -61%
Frankreich -44%
Spanien +51%
Schweiz +43%
Großbritannien +29%
Deutschland -16%

Verschiebungen bei Nutzungsarten

Die Marktzahlen zeigen große Veränderungen in der Sektorentwicklung der Immobilienmärkte. Wohnimmobilien (Living/Multifamily) sind immer noch Spitze mit 157 Milliarden US-Dollar. Doch Logistikimmobilien (Industrial & Logistics) kommen mit 139 Milliarden US-Dollar schnell näher.

Die Büroimmobilien sind auf dem dritten Platz mit 128 Milliarden US-Dollar. Die Diskussion über die „Future of Work“ sorgt für Unsicherheit im Bürosegment. Doch der Wohnraummangel und die Bedeutung stabiler Lieferketten stärken Wohnimmobilien und Logistikimmobilien.

Nutzungsart Transaktionsvolumen 2023 (in Mrd. USD) Veränderung zum Vorjahr
Living/Multifamily 157 -53%
Industrial & Logistics 139 -35%
Büroimmobilien 128 -49%
Einzelhandel 89 -39%

Die Daten zeigen, dass Wohnimmobilien und Logistikimmobilien immer wichtiger werden. Das Bürosegment muss sich aber an die neue Arbeitswelt anpassen.

Immobilienmärkte weltweit im Wandel

2023 endeten die weltweiten Immobilienmärkte mit einem Gesamtvolumen von 594 Milliarden US-Dollar. Das war das niedrigste Niveau seit über einem Jahrzehnt. Doch es gibt erste Zeichen für eine Erholung. Im vierten Quartal fiel der Rückgang auf 23 Prozent zurück, was Hoffnung für 2024 weckt.

Die Markttrends und Strukturellen Veränderungen deuten auf einen vorsichtigen Ausblick hin. Das Investitionsvolumen 2023 war niedrig, aber Prognosen sagen eine Erholung für 2024 voraus. Das Marktumfeld bleibt aber unsicher und erfordert Aufmerksamkeit.

Kennzahl Wert
Gesamtinvestitionsvolumen 2023 594 Milliarden US-Dollar
Rückgang im 4. Quartal 2023 23 Prozent
Erwartete Entwicklung 2024 Zunehmende Dynamik

Strukturelle Veränderungen

Es ist wichtig, zukünftige Herausforderungen und Chancen zu beachten. So können Investoren ihre Strategien anpassen und von den Möglichkeiten profitieren.

Erholung der Bürovermietungsmärkte 2024 erwartet

Die Bürovermietungsmärkte weltweit zeigen erste Zeichen der Erholung. Im vierten Quartal 2023 gab es einen Anstieg der Flächenumsätze um 13 Prozent. Das war das beste Quartal seit dem zweiten Quartal 2022.

Obwohl die Nachfrage steigt, sind die Gesamtflächenumsätze 2023 noch neun Prozent niedriger als im Jahr 2022. Sie liegen auch etwa ein Viertel unter dem Durchschnitt vor der Pandemie.

Herausforderungen bleiben bestehen

Es wird erwartet, dass die Leerstandsquoten weiter steigen. Viele Büroflächen sind in Randlagen schlecht vermittelbar. Die weltweite Leerstandsquote stieg im vierten Quartal um 25 Basispunkte auf 16,2 Prozent.

In Nordamerika liegt die Leerstandsquote bei 20,8 Prozent. In der Asien-Pazifik-Region und Europa sind es 15,3 Prozent und 8,0 Prozent. Diese Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage sind eine Herausforderung.

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Divergierende Entwicklungen auf Investitionsmärkten

In diesen Zeiten sind Investoren auf Diversifizierung angewiesen. Sie verringert Risiken in einzelnen Märkten und Sektoren. Die Preisfindung zwischen Käufern und Verkäufern ist wichtig, auch wenn die Nettoanfangsrenditen gestiegen sind.

Regionale Preisanpassungsunterschiede

Die Preisanpassungen sind in den USA weit fortgeschritten, gefolgt von Europa und Asien-Pazifik. Doch jede Region ist unterschiedlich. Investmentmärkte, Preisentwicklung und Marktanpassungen variieren stark.

Bedeutung der Anlagediversifizierung

Anleger setzen auf Diversifizierung und Risikominimierung durch Portfoliostrategien. Sie verteilen ihr Kapital auf verschiedene Assetklassen, Sektoren und Regionen. So werden Preisschwankungen gemildert.

Region Preisanpassungsstand Investitionsattraktivität
USA Am weitesten fortgeschritten Hoch
Europa Fortgeschritten, aber heterogen Moderat
Asien-Pazifik Noch am Anfang Niedriger

Investmentmärkte

Zukünftige Perspektiven und Herausforderungen

Obwohl die Wirtschaft unsicher ist, sind viele im Immobilienmarkt optimistisch für 2024. Langfristige Trends, eine klare Strategie und die Veränderung der Branche sind wichtig.

Immer mehr Mitarbeiter kehren in die Büros zurück. Über 80 Prozent der Beschäftigten arbeiten jetzt mindestens einen Tag pro Woche vor Ort. Das ist ein Anstieg von 61 Prozent im letzten Jahr. Die durchschnittliche Zeit im Büro beträgt 3,1 Tage pro Woche.

Investoren und Nutzer verstehen nun besser, wie sich der Markt verändert. Trotz möglichen Stillstands erwarten Experten, dass der Markt 2024 dynamischer wird. Eine strategische Ausrichtung und Anpassung an den Markt sind wichtig, um Chancen zu nutzen.

Im Jahr 2024 sieht es für den Immobilienmarkt gut aus. Die Rückkehr der Mitarbeiter und erste Zeichen von Erholung sind positiv. Es ist wichtig, sich an die Veränderungen anzupassen, um langfristig erfolgreich zu sein.

Fokus auf Nachhaltigkeit und ESG-Aspekte

Im Immobiliensektor wird der Fokus auf Nachhaltigkeit und ESG-Faktoren immer größer. Eine Umfrage zeigt, dass vier Fünftel der Befragten glauben, diese Kriterien werden in den nächsten 12 bis 18 Monaten sehr wichtig sein. Sie werden bei der Bewertung von Immobilien eine große Rolle spielen.

Wachsende Bedeutung von ESG-Kriterien

Es wird erwartet, dass Nachhaltigkeit bis 2050 den Immobiliensektor stark beeinflussen wird. Investoren sehen Nachhaltigkeit und ESG-Faktoren als wichtige Bewertungseinflüsse und Investitionsprioritäten. Diese Trends zeigen sich auch in den Investitionsentscheidungen, wo Nachhaltigkeit immer wichtiger wird.

  • Vier Fünftel der Befragten sehen ESG-Kriterien als wesentlichen Faktor für Bewertungen in den nächsten 12-18 Monaten
  • Bis 2050 wird erwartet, dass Nachhaltigkeit den größten Einfluss auf den Immobiliensektor haben wird
  • Investoren setzen Nachhaltigkeit und ESG-Faktoren als wichtige Bewertungseinflüsse und Investitionsprioritäten ein

Nachhaltigkeit und ESG-Kriterien werden in Zukunft sehr wichtig sein. Unternehmen, die frühzeitig auf diesen Trend setzen, können einen Vorsprung haben.

Attraktivität liquiditätsstarker Städte

Immobilieninvestoren suchen in unsicheren Zeiten nach Städten mit hoher Marktliquidität. London und Paris sind weiterhin führend im europäischen Städteranking. Sie sind als sichere Häfen für Kapitalinvestitionen sehr gefragt.

Die Märkte in diesen Städten sind stabil und zuverlässig. Das macht sie in unsicheren Zeiten besonders attraktiv für Investoren.

Dominanz von London und Paris

London und Paris sind die Top-Ziele für Immobilieninvestoren. Ihre Märkte sind liquide und das Risiko ist gering. Das macht sie zu bevorzugten Zielen für Kapitalanlagen.

Investoren sind risikoscheu. Deshalb sind diese beiden Städte führend im europäischen Städteranking.

Herausforderungen für deutsche Städte

Deutsche Städte wie Berlin, München, Frankfurt und Hamburg haben ihre Attraktivität im Immobilienmarkt verloren. Sie sind traditionell als sichere Investitionsziele bekannt. Doch jetzt sind sie im Ranking zurückgefallen.

Das liegt an der gedämpften Wirtschaftslage in Deutschland und einem Rückgang der Investitionen. Deutsche Städte müssen ihre Attraktivität stärken, um im Wettbewerb zu bestehen.

Quellenverweise

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