Hallo, ich bin Sandra vom Redaktionsteam von streakk-online.com. Wussten Sie, dass im vergangenen Jahr die Nachfrage nach gesünderen Knabbereien stark gestiegen ist? Viele von uns möchten nicht auf den Genuss verzichten, aber gleichzeitig bewusster naschen.
Im Jahr 2026 haben Verbraucher wie Sie verstärkt nach cleveren Alternativen zu klassischen Kartoffelchips gesucht. Der Markt hat darauf reagiert. Besonders Produkte aus Hülsenfrüchten wie Linsen und Kichererbsen rückten in den Fokus.
Diese neuen Snack-Varianten werben oft mit bis zu 55% weniger Fett. Doch welche dieser Optionen sind wirklich die bessere Wahl? Die Stiftung Warentest hat 2028 verschiedene Produkte unter die Lupe genommen.
In diesem Artikel erhalten Sie einen transparenten Überblick. Wir zeigen Ihnen, welche gesündesten Chips bei Tests gut abgeschnitten haben. Sie lernen die wichtigsten Bewertungskriterien kennen.
Unser Ziel ist es, Ihnen eine fundierte Entscheidungshilfe für Ihren nächsten Einkauf zu bieten. So finden Sie leckere und gleichzeitig vorteilhafte Chips für Ihren Alltag.
Gesündeste Chips: Überblick und Bewertungskriterien
Im Jahr 2026 haben Verbraucher verstärkt nach gesünderen Snack-Alternativen gesucht, was die Stiftung Warentest zu einem umfassenden Test veranlasste. Diese Untersuchung gab klare Einblicke in die Qualität verschiedener Angebote.
Definition und Relevanz im Jahr 2026
Gesündere Snacks definieren sich 2026 durch reduzierte Fettgehalte und alternative Basis-Zutaten. Die Stiftung untersuchte speziell Produkte auf Linsen- oder Kichererbsenbasis.
Diese Wahl spiegelt den aktuellen Markttrend wider. Verbraucher wollen nicht auf Genuss verzichten, aber bewusster naschen.
Testkriterien und Ergebnisse der Stiftung Warentest
Der Test umfasste acht verschiedene Marken. Dazu gehörten bekannte Namen wie Lorenz und Funny-Frisch sowie Discounter-Eigenmarken.
Fünf geschulte Prüfer bewerteten sensorische Eigenschaften. Sie analysierten Aussehen, Geruch, Geschmack und Mundgefühl.
Im Labor untersuchte die Stiftung Warentest kritische Schadstoffe. Dazu zählten Acrylamid, Arsen und Mineralölkohlenwasserstoffe.
Die Bewertungen reichten von Gut bis Ausreichend. Zwei klare Testsieger konnten identifiziert werden.
Umweltaspekte spielten ebenfalls eine Rolle. Die Recyclingfähigkeit der Verpackungen variierte stark zwischen 0 und 92 Prozent.
Analyse der Chips aus Hülsenfrüchten
Die Werbung verspricht viel, doch wie schneiden Linsen– und Kichererbsen-Produkte im direkten Check ab? Die Laboruntersuchungen bestätigen einen klaren Vorteil.
Snacks aus Hülsenfrüchten enthalten tatsächlich 30 bis 55 Prozent weniger Fett als klassische Kartoffelchips. Das ist das Hauptargument der Hersteller.
Fett-, Kalorien- und Proteingehalt im Vergleich
Die Kalorienersparnis fällt jedoch kleiner aus. Im Schnitt sparen Sie nur rund 15 Prozent an Kalorien ein.
Der Grund ist der hohe Proteingehalt. Linsen und Kichererbsen sind von Natur aus reich an Eiweiß. Dies macht die Alternative trotz weniger Fett zu einem energiereichen Snack.
Ein Vergleich der Herstellungsverfahren zeigt große Unterschiede.
| Herstellungsart | Beispiele (Marken) | Fettgehalt (in %) | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Nicht frittiert | Lorenz, Lidl | 12-13 | Teigpellets poppen unter Druck auf, werden nur besprüht |
| Frittiert | Rossmann, Eat Real, Aldi | 18-22 | Enthalten deutlich mehr Fett |
Unterschiede zwischen Linsen-, Kichererbsen- und Kartoffelchips
Nicht alle Werbeversprechen werden eingehalten. Lidl-Chips Linsen wiesen nur 11,6% Protein auf, nicht die versprochenen 14%.
Rossmann Linsen Kichererbsen-Produkte hatten nur 4g Ballaststoffe. Eine Bewerbung als „reichhaltige Quelle“ war nicht erlaubt.
Geschmacklich schmecken alle Varianten nach Hülsenfrüchten. Die genaue Sorte, ob Linsen oder Kichererbsen, ist kaum zu unterscheiden. Der Gewürztyp wie Salz oder Paprika ist entscheidender.
Praktische Tipps für Ihren gesunden Snack
Der Einkauf gesunder Knabbereien erfordert heute mehr Aufmerksamkeit als je zuvor. Die Testergebnisse zeigen deutliche Qualitätsunterschiede zwischen den verschiedenen Anbietern.

Tipps zur Auswahl anhand von Zutaten und Verpackung
Studieren Sie immer die Zutatenliste genau. Bei jedem zweiten getesteten Produkt gab es Kennzeichnungsprobleme.
Besonders wichtig ist die Überprüfung der verwendeten Öle. Funny Frisch Kichererbsen-Chips wiesen im Labor hauptsächlich Sonnenblumenöl auf, obwohl Rapsöl in der Liste stand.
Rapsöl gilt als gesünderes Speiseöl. Hersteller müssen alle Zutaten korrekt angeben.
Prüfen Sie vor dem Kauf bereits den Geruch der Verpackung. Bei manchen Produkten verdirbt ein unangenehmer Duft sofort die Lust.
Achten Sie auf die Recyclingfähigkeit der Verpackung. Diese variierte im Test zwischen 0 und 92 Prozent.
Empfehlungen für den alltäglichen Knabbergenuss
Für puren Geschmack wählen Sie Varianten mit Salz. Kräftiger schmecken Paprika-Sorten.
Drei getestete Produkte sind Bio-Chips, vier als vegan gekennzeichnet. Diese Produkte bieten spezifische Vorteile für verschiedene Ernährungsweisen.
Beachten Sie die Angaben zu Ballaststoffen. Manche Hersteller bewerben ihre Chips als ballaststoffreich, enthalten aber zu wenig für diese Aussage.
Die Preise liegen durchschnittlich doppelt so hoch wie bei klassischen Kartoffelchips. Überlegen Sie, ob Ihnen die Vorteile den Aufpreis wert sind.
Für weitere Inspirationen finden Sie 20 gesunde Snacks in unserer umfangreichen Übersicht.
Produktvergleich: Beispiele aus aktuellen Tests
Welche Produkte im aktuellen Test wirklich überzeugen konnten, erfahren Sie in diesem detaillierten Vergleich. Die Stiftung Warentest prüfte acht verschiedene Snack-Varianten.
Testsieger und ihre Besonderheiten
Die beiden Testsieger sind Lorenz mit Paprika-Geschmack (2,11 €/100g) und dmBio mit Meersalz (2,33 €/100g). Beide erhielten die Note „Gut“.
Diese Produkte werden nicht frittiert. Stattdessen poppen Teigpellets aus Linsen unter Druck auf und werden nur mit Öl besprüht. So erreichen sie nur 12-13 Prozent Fett.
Im Labor fielen einige Produkte negativ auf. Funny Frisch Kichererbsen-Chips erhielten nur „Ausreichend“. Das Labor fand hauptsächlich Sonnenblumenöl, obwohl Rapsöl angegeben war.
Für preisbewusste Verbraucher bieten Aldi Sun Snacks Paprika Style klassische Kartoffelchips für 0,50 €/100g. Diese sind jedoch keine gesunde Alternative.
Beachten Sie bei der Auswahl von Hülsenfrucht-Produkten immer die korrekten Nährwertangaben. Manche Hersteller übertreiben mit ihren Versprechen.
Fazit
Unsere Analyse zeigt deutlich: Nicht alle vermeintlich gesünderen Alternativen halten ihre Versprechen. Der große Test der Stiftung Warentest fiel durchwachsen aus. Nur zwei von acht Produkten erhielten die Note „Gut“.
Die Chips aus Hülsenfrüchten bieten tatsächlich weniger Fett. Die Kalorienersparnis liegt jedoch bei nur 15 Prozent. Diese Snacks bleiben energiereich und sollten in Maßen genossen werden.
Für eine gute Wahl empfehlen wir die Testsieger Lorenz Paprika und dmBio Meersalz. Beide Produkte überzeugen durch Qualität und Geschmack. Sie werden nicht frittiert, sondern schonend zubereitet.
Seien Sie beim Einkauf kritisch. Jedes zweite Produkt hatte Kennzeichnungsprobleme. Überprüfen Sie Zutatenlisten genau und achten Sie auf realistische Nährwertangaben.
Der doppelte Preis gegenüber klassischen Kartoffelchips muss für Sie gerechtfertigt sein. Mit diesem Wissen treffen Sie jetzt eine informierte Entscheidung für bewussten Snack-Genuss.
