Mittwoch, April 22, 2026
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EZB fordert bessere Vorbereitung der Banken auf Cyber-Angriffe

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Stresstest zeigt Verbesserungsbedarf

Die Banken im Euroraum müssen sich laut der Europäischen Zentralbank (EZB) noch intensiver auf die Bewältigung von Cyber-Angriffen vorbereiten. In einem Stresstest-Szenario hat die EZB untersucht, wie die Geldhäuser auf Hacker-Attacken reagieren und wie sie ihren Geschäftsbetrieb anschließend wieder aufnehmen können. „Insgesamt hat der Stresstest gezeigt, dass die Banken über Reaktions- und Wiederherstellungsrahmen verfügen, in manchen Bereichen aber noch Verbesserungsbedarf besteht“, teilte die Notenbank in Frankfurt mit. Details zu diesen Verbesserungsbereichen wurden jedoch nicht genannt. Die Ergebnisse des Stresstests sollen in die jährliche Bankenprüfung einfließen.

Cyber-Stresstest der EZB

Die EZB beaufsichtigt seit November 2014 die führenden Banken im Euroraum direkt. An dem jüngsten Cyber-Stresstest, der im Januar 2024 begann, nahmen 109 direkt von der EZB beaufsichtigte Banken teil, wobei 28 Institute umfassender getestet wurden. Der Test basierte auf einem fiktiven Szenario, in dem alle präventiven Maßnahmen versagen und die Kernsysteme der Banken stark von einem Cyber-Angriff betroffen sind. Im Fokus stand, wie die Banken auf einen Angriff reagieren und sich davon erholen, nicht jedoch, wie sie ihn verhindern können.

Anstieg von Cyber-Angriffen

Die gewaltigen Datenmengen in den IT-Systemen von Banken ziehen immer wieder Kriminelle an. Laut der EZB-Aufsicht hat die Zahl der Cyber-Angriffe seit der Corona-Pandemie zugenommen. Seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 führen Aufseher regelmäßig Stresstests durch, um die Anfälligkeit der Geschäftsmodelle von Banken in Krisensituationen zu prüfen. Die Banken müssen dabei Szenarien durchrechnen und nachweisen, dass sie auch unter schwierigen Bedingungen – wie einem Wirtschaftseinbruch, einem Absturz der Immobilienpreise oder steigenden Kreditausfällen – über ausreichend Kapital verfügen, um ihr Geschäft fortzuführen. Falls nicht, verlangt die Aufsicht eine Erhöhung der Kapitalpuffer.

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Peter Meisner
Peter Meisner
Peter Meissner, 35 Jahre alt, ist freiberuflicher Online-Redakteur aus Hamburg. Er schreibt als Freelancer für zahlreiche Online-Magazine zu unterschiedlichen Themenbereichen. Durch seine Leidenschaft für das Reisen sammelt er weltweit Eindrücke und Inspirationen, die er in seine journalistische Arbeit einfließen lässt.

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